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Wie fängt man als Computergrafikdesigner an zu arbeiten?

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Inhaltsverzeichnis

Wir leben in einer Welt, in der Bilder mehr sagen als tausend Worte. Starke Grafiken ziehen Blicke an und vermitteln Botschaften in Sekundenschnelle. Wenn dich die Gestaltung visueller Inhalte begeistert, könnte eine Karriere als Computergrafikdesigner genau das Richtige für dich sein.

Die Nachfrage nach talentierten Computergrafikdesignern war noch nie so hoch. Ob Tech-Startup oder Medienkonzern – überall werden kreative Köpfe gesucht. Egal ob Berufseinsteiger, Quereinsteiger oder jemand, der seine künstlerische Leidenschaft zum Beruf machen möchte: Dieser Leitfaden zeigt dir den Weg in dieses spannende Berufsfeld.

Warum sollte ich Computergrafikdesigner werden?

Hier sind die wichtigsten Gründe für eine Karriere als Computergrafikdesigner:

Kreativität trifft Technologie. Wenn du eine kreative Ader hast und dich gleichzeitig für Technik begeisterst, vereint dieser Beruf beide Welten. Hier treffen Kunst und Innovation aufeinander. Du experimentierst mit Skizzen, Farben, Animationen, Texturen und vielem mehr.

Eine Branche im Aufschwung.

Die Grafikdesign-Branche wächst stetig. Computergrafikdesigner werden in nahezu allen Bereichen gebraucht – von der Filmproduktion über Gaming bis hin zur App-Entwicklung.

Flexibilität nach Maß.

Dieser Beruf bietet dir enorme Freiheiten. Ob Vollzeitjob, Nebenerwerb oder Freelancer-Tätigkeit – du entscheidest, welches Modell zu deinem Leben passt.

Ständige Weiterentwicklung.

Die Branche steht nie still. Wenn du Lust auf lebenslanges Lernen hast, bist du hier goldrichtig. Neue Trends, neue Tools, neue Möglichkeiten – Langeweile kommt garantiert nicht auf.

Deine Arbeit hat Wirkung. Du gestaltest, wie Menschen Dinge wahrnehmen. Deine Designs können inspirieren, informieren, unterhalten – oder sogar Meinungen verändern. Mit großer Gestaltungsfreiheit kommt auch große Verantwortung.


Was macht ein Computergrafikdesigner im Arbeitsalltag?

Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, doch bestimmte Aufgaben gehören zum Kerngeschäft.

Dein Arbeitsalltag ist eine Mischung aus Kreativität und Technik. Auf der kreativen Seite entwirfst du visuelle Inhalte – von Logos über Social-Media-Posts bis hin zu Web- und App-Layouts. Technisch gesehen arbeitest du mit Software wie Adobe Photoshop, Illustrator, InDesign, Figma oder Blender.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Brainstorming und Konzeptentwicklung. Das bedeutet Zusammenarbeit mit Teams, Kunden und Entscheidungsträgern.

Natürlich gehört auch Organisatorisches dazu: Projekte und Dateien verwalten, Entwürfe überarbeiten und Korrekturen umsetzen.

Hauptaufgaben

Unabhängig davon, ob du für Print, digitale Medien oder interaktive Projekte arbeitest – diese Aufgaben gehören zu deinem Alltag:

  • Projektanforderungen verstehen. Bei Meetings mit Teams und Kunden klärst du Ziele, Markenidentität, Zielgruppe und weitere Vorgaben.
  • Visuelle Designs entwickeln. Du gestaltest Grafiken, die die Markenbotschaft transportieren – konsistent über alle Kanäle hinweg.
  • Mit professioneller Software arbeiten. Adobe Photoshop, Illustrator, InDesign, Figma, Sketch oder Canva sind deine täglichen Begleiter. In fortgeschrittenen Positionen kommen Motion-Graphics-Tools wie After Effects oder 3D-Software wie Blender, Cinema 4D oder Maya hinzu.
  • Mehrere Projekte gleichzeitig managen. Du priorisierst Aufgaben, verarbeitest Feedback und lieferst pünktlich ab.
  • Am Puls der Zeit bleiben. Auch wenn es keine Pflicht ist: Wer aktuelle Trends kennt und neue Techniken ausprobiert, bleibt wettbewerbsfähig.

Benötigte Fähigkeiten

Erfolgreiche Computergrafikdesigner bringen mit:

  • Kreative Fähigkeiten
  • Technisches Know-how
  • Konzeptionelles Denken und Problemlösungskompetenz
  • Soft Skills wie Kommunikation und Teamfähigkeit
  • Bonus: UI/UX-Design, Grundlagen in HTML/CSS und KI-Tools

Welche Ausbildungswege gibt es?

Es gibt verschiedene Wege zum Computergrafikdesigner – klassisch oder flexibel.

Laut Colorlib haben etwa 68 % der Computergrafikdesigner einen akademischen Abschluss. Allerdings haben viele erfolgreiche Designer ihr Wissen autodidaktisch erworben oder über Bootcamps und Online-Kurse.

Brauche ich einen akademischen Abschluss?

Ein Studium dauert in der Regel drei bis vier Jahre, ist oft mit Präsenzpflicht verbunden und kann kostspielig sein. Wenn du schneller ins Berufsleben starten möchtest, ist das möglicherweise nicht der ideale Weg.

Kann ich auch ohne Studium Grafikdesigner werden?

Ja, absolut. Viele akkreditierte Online-Kurse bereiten dich optimal auf den Berufseinstieg vor.

Kemp Center bietet einen hervorragenden Grafikdesign-Kurs mit Expertenzugang und der Möglichkeit, von jedem Gerät aus zu lernen. Du erhältst fundierte Grundlagen in modernem Design und lernst wertvolle Software wie Photoshop, Illustrator und InDesign. Dazu gibt es Bonusmaterialien, die dich während deiner gesamten Karriere begleiten.

Computer graphics designer working on tablet to create new visual design

Welche Tools braucht ein erfolgreicher Computergrafikdesigner?

Jeder Computergrafikdesigner braucht ein Werkzeugset, um visuelle Meisterwerke zu erschaffen. Hier sind die wichtigsten Tools:

Adobe Creative Cloud (Photoshop, Illustrator, After Effects)

Die Adobe Creative Cloud ist eines der mächtigsten Werkzeugpakete für Grafikdesigner. Alle wichtigen Tools an einem Ort – für einen reibungslosen Workflow.

Adobe Photoshop eignet sich ideal für Bildbearbeitung, Fotomanipulation, digitales Malen sowie Web- und UI-Mockups. Wichtige Features:

  • Ebenenbasierte Bearbeitung
  • Retusche-Werkzeuge
  • Smart Objects für nicht-destruktives Arbeiten
  • Tablet-Integration zum Zeichnen
  • Vielseitige Exportoptionen

Photoshop ist unverzichtbar für Fotoretusche, digitale Kunst und Website-Mockups – besonders in der Marketing-Branche.

Adobe Illustrator ist das Go-to-Tool für Vektorgrafiken, Logos, Icons und Typografie. Features:

  • Vektor-Zeichenwerkzeuge
  • Fortgeschrittene Typografie
  • Artboards für mehrere Designs
  • Integration mit Photoshop und InDesign
  • Export als SVG, PDF, EPS und AI

Perfekt für Logodesign, Infografiken, Icons und Printmedien wie Visitenkarten oder Poster.

Adobe After Effects ist dein Werkzeug für Motion Graphics, Animation und visuelle Effekte. Features:

  • Compositing mehrerer Ebenen
  • Keyframe-Animation für Text, Formen und 2D/3D-Elemente
  • Integration mit Photoshop und Illustrator
  • Plugins für professionelle Effekte
  • Vielseitige Videoexporte

Ideal für animierte Logos, Erklärvideos, kinetische Typografie und Motion-UI-Prototypen.

Der Clou: Kombiniere alle drei Tools für den ultimativen Workflow. Starte mit Assets in Illustrator, füge Texturen und Hintergründe in Photoshop hinzu und animiere das Ergebnis in After Effects.

Blender oder Maya (für 3D-Grafiken)

Für 3D-Grafiken stehen zwei beliebte Optionen zur Wahl: Blender und Maya.

Blender ist eine Open-Source-Suite für Modellierung, Sculpting, Animation, Rendering und Videobearbeitung. Ideal für Einsteiger und überraschend leistungsstark.

Maya gilt als Industriestandard, besonders in Film, Fernsehen und Gaming. Komplexer, aber mit beeindruckenden Möglichkeiten für fotorealistische und interaktive Grafiken.

Sketch, Figma, Canva (für UI/UX und digitales Design)

Sketch ist ein vektorbasiertes Design-Tool, primär für UI/UX-Design auf macOS. Mit einem großen Plugin-Ökosystem erweiterbar.

Figma ist cloudbasiert und ermöglicht Echtzeit-Zusammenarbeit. Plattformübergreifend nutzbar – im Browser oder als Desktop-App für Windows, macOS und Linux.

Canva ist benutzerfreundlich und perfekt für Social-Media-Posts, Präsentationen und Flyer. Mit einer riesigen Vorlagenbibliothek und einer kostenlosen Version ideal für Einsteiger.


Die 5 beliebtesten Karrierewege im Grafikdesign

Nach einem Grafikdesign-Kurs stehen dir verschiedene Karrierewege offen:

1. UX/UI-Designer

„Gutes Design bedeutet, Dinge verständlich und angenehm zu machen. Es geht nicht nur darum, wie etwas aussieht, sondern wie es funktioniert.” – Don Norman, der Vater des UX-Designs.

UX/UI-Design ist eines der gefragtesten Felder. Du sitzt an der Schnittstelle von Design, Technologie und Nutzerverhalten.

Typische Aufgaben:

  • Nutzerforschung, Informationsarchitektur, Wireframing und Prototyping
  • Visuelles Design, Marken-Konsistenz, interaktive Elemente und Design-Systeme

Arbeitgeber: Tech-Unternehmen, Startups, Agenturen oder als Freelancer.

Einstiegsgehälter:

  • Deutschland: 40.000 € – 55.000 €
  • Schweiz: 60.000 CHF – 80.000 CHF
  • Österreich: 38.000 € – 50.000 €
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2. Webdesigner

Ein Webdesigner ist mehr als jemand, der hübsche Websites baut. Du bist digitaler Architekt und Geschichtenerzähler in einem.

Deine Aufgaben:

  • Nutzererlebnisse gestalten
  • Geschichten erzählen
  • Kunst und Funktion verbinden
  • Wie der Nutzer denken

Als Webdesigner arbeitest du eng mit Marketing-Teams und Entwicklern zusammen.

Einstiegsgehälter:

  • Deutschland: 35.000 € – 45.000 €
  • In Städten wie München, Berlin oder Frankfurt oft höher

3. Allround-Grafikdesigner

Wenn du Abwechslung liebst und nicht in eine Nische gedrängt werden möchtest, ist diese Rolle perfekt.

Du erstellst digitale Visuals für verschiedene Marken und Branchen – ideal für kleine Teams, Agenturen und Startups.

Einstiegsgehälter:

  • Deutschland: 32.000 € – 45.000 €
  • Schweiz: 50.000 CHF – 65.000 CHF
  • Österreich: 30.000 € – 42.000 €

Tipp: Baue dein Portfolio von Anfang an auf und zeige deine Vielseitigkeit.


4. Publikationsdesigner

Als Publikationsdesigner gestaltest du Layouts für Print und digitale Medien – Magazine, Bücher, Kataloge und mehr.

Deine Aufgaben:

  • Text, Bilder und Grafiken harmonisch anordnen
  • Typografie auswählen und verwalten
  • Mit Fotos und Illustrationen arbeiten
  • Markenkonsistenz gewährleisten
  • Mit Redakteuren, Autoren und Fotografen zusammenarbeiten
  • Dateien für Druck oder digitale Veröffentlichung vorbereiten

Gehälter:

  • Deutschland: 38.000 € – 55.000 €
  • In Senior-Positionen: 55.000 € – 70.000 €+

5. Produktdesigner

Als Produktdesigner bist du der kreative Kopf hinter den Apps und Tools, die wir täglich nutzen. Eine Mischung aus Künstler, Problemlöser und Detektiv.

Dein Toolkit:

  • Figma, Sketch, Adobe XD
  • Notion, FigJam, Miro
  • Grundkenntnisse in HTML/CSS oder JavaScript sind von Vorteil

Gehälter:

  • Deutschland: 50.000 € – 70.000 € (Einstieg/Mid-Level)
  • Senior-Level: 70.000 € – 100.000 €+

Warum ist ein Portfolio so wichtig?

Dein Portfolio ist deine Visitenkarte als Designer. Ein starkes Portfolio öffnet Türen – ein schwaches hält sie verschlossen.

The Design Guy, ein erfahrener Computergrafikdesigner, bringt es auf den Punkt: „Mittlerweile kommen Unternehmen wie Meta auf mich zu – nicht umgekehrt.”

Ein durchdachtes Portfolio macht den Unterschied. Du bewirbst dich nicht mehr nur – Unternehmen finden dich.

Warte nicht, bis dein Lebenslauf voll ist. Beginne heute mit dem Aufbau deines Portfolios.


Wo finde ich meinen ersten Job?

Es gibt viele Möglichkeiten, den Einstieg zu finden:

  • Freelance-Plattformen: Fiverr, Upwork, Toptal
  • Jobbörsen: Indeed, StepStone, XING Jobs, Behance Jobs
  • Berufsnetzwerke: LinkedIn, XING
  • Spezialisierte Plattformen: Designerdock, PAGE Online Stellenmarkt

Mit dem Computergrafikdesigner-Kurs von Kemp Center und einem soliden Portfolio findest du garantiert einen passenden Job.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert es, bis ich bereit für den Job bin?

Je nach Ausbildungsweg zwischen 3 bis 6 Monaten (Online-Kurs) und 3 bis 4 Jahren (Studium). Wichtig ist, dass du parallel ein Portfolio aufbaust und die gängigen Tools beherrschst.

Wie sammle ich Erfahrung vor meinem ersten festen Job?

  • Freelance-Projekte und Auftragsarbeiten
  • Praktika
  • Eigene Projekte
  • Portfolio online teilen
  • Netzwerken und Feedback einholen

Welche Software sollte ich zuerst lernen?

Bei Kemp Center startest du mit der Adobe Creative Cloud – Photoshop, Illustrator und InDesign. Ergänzend empfehlen sich Figma und Canva.

Schau dir auch Stellenanzeigen an, um zu sehen, welche Tools Unternehmen fordern.

Wie viel verdiene ich als Einsteiger?

Die Gehälter variieren je nach Standort und Branche:

  • Deutschland: 32.000 € – 45.000 € pro Jahr
  • Schweiz: 50.000 CHF – 65.000 CHF pro Jahr
  • Österreich: 30.000 € – 40.000 € pro Jahr

In Tech-Hubs wie München, Berlin, Zürich oder Wien liegen die Einstiegsgehälter oft höher.

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Zusammenfassung: Dein Weg zum Computergrafikdesigner

Der Start als Computergrafikdesigner umfasst vier wesentliche Schritte:

  1. Wähle deinen Ausbildungsweg – ob klassisches Studium oder beschleunigte Online-Kurse wie bei KEMP Center.
  2. Beherrsche die wichtigsten Tools – Adobe Creative Cloud mit Photoshop, Illustrator und After Effects bilden dein Fundament.
  3. Baue von Anfang an ein überzeugendes Portfolio – zeige deine Vielseitigkeit über verschiedene Design-Disziplinen hinweg.
  4. Bewirb dich strategisch – nutze spezialisierte Jobbörsen, Freelance-Plattformen und dein Netzwerk in der Design-Community.

Die Grafikdesign-Branche bietet enorme Flexibilität. Einstiegsgehälter liegen in Deutschland bei 32.000 € bis 45.000 € jährlich. Du kannst als Freelancer, Festangestellter oder Spezialist in Bereichen wie UX/UI-Design, Webdesign oder Produktdesign arbeiten. Mit fokussiertem Lernen kannst du bereits in 3 bis 6 Monaten berufsfertig sein.

Bereit für den nächsten Schritt? Entdecke unseren umfassenden Computergrafikdesign-Kurs und erfahre, wie KEMP Center deinen Weg zum professionellen Computergrafikdesigner beschleunigen kann.